Der absolute Geheimtipp - der Norden Perus! Südamerika Motorradtour durch Peru mit unglaubliche Strecken, sowohl im Andenhochland mit seinen Dörfern als auch an der Nordküste. Abseits der großen Touristenorte führt uns diese Motorradtour zu weniger bekannten Orte die sich aber bei weitem nicht verstecken müssen. Vom Andenhochland bis zur Nordküste; das ist Peru 3.0 Motorradreise!
Deinen Reisetermin gestalten wir auf Anfrage.
Die Peru Motorradreise durch den Norden wurde bereits mehrfach vollständig überarbeitet und gehört nach wie vor oder gerade deshalb in die Kategorie "Geheimtipp". Wunderbare Fahrstrecken, sei es an der Küste oder im Andenhochland sowie ein Abstecher in den Urwald gehören zur Tour. Obwohl der Norden Perus weit weniger besucht ist als andere Regionen Perus enthält er ein großes touristisches Potential. Entlang der Nordküste unterbricht eine Handvoll reizvoller Städte die Monotonie der Wüste. Die traditionellen Dörfer und Städte im Andenhochland sind voller Charme. Die Motorradtour in den Norden Perus führt abseits der großen Touristenströme und ist auch für Peru-Kenner eine Region, die geschichtlich und kulturell mit anderen bekannteren Orten mithalten kann. Die Routen dieser Tour sind sehr abenteuerlich. Große Höhenunterschiede und viele Kurven erwarten seine Teilnehmer, weshalb diese Reise nur für erfahrene Motorradfahrer/innen geeignet ist.
Ankunft auf dem internationalen Flughafen Jorge Chavez in Lima und Transfer ins Hotel im Stadtteil Miraflores.
Tourbeginn ist in Perus Hauptstadt Lima, die auch Stadt der Könige genannt wird. Wir besichtigen die Altstadt der 10 Millionen-Stadt mit der Plaza de Armas und dem Präsidentenpalast.
Wir verlassen die Hauptstadt in nördlicher Richtung auf der berühmten Panamericana. Unsere erste Etappe mit 203 km führt uns nach Churin, einer Kleinstadt auf 2258 Metern Höhe, die mit seinen heißen Quellen reizt.
Der zweite Fahrtag bringt uns bereits auf eine Höhe von 3184 m. Die Anden sind die längste (über dem Meeresspiegel befindliche) Gebirgskette der Erde und das höchste Gebirge außerhalb Asiens. Nach 201 km erreichen wir unser Tagesziel, Huànuco und übernachten auf 1884 Metern Höhe.
Heute steht uns eine abenteuerliche Fahrt über die Cordillera Blanca bevor. Mit einer Länge von 180 km und über 50 Bergen über 5.700 m ist die Cordillera Blanca die höchste Gebirgskette des amerikanischen Kontinents. Unser Tagesziel Huaraz erreichen wir nach ca. 280 km Fahrt.
Abenteuerlich geht es weiter nach Chimbote. Wir fahren Richtung Küste und überqueren den Pass Callàn mit 4.224 m. Auf Serpentinen kommen wir an die Küstenstadt Casma, von wo aus wir weiter nördlich auf der Panamerikana bis zur Hafenstadt Chimbote fahren. Insgesamt spulen wir heute ca. 210 km auf unseren Motorrädern runter.
Von Chimbote geht die Motorradtour auf der Panamerikana Richtung Norden weiter bis nnach Huanchaco. Vor der Ankunft besuchen wir noch eine Hacienda bei Trujillo, wo wir die bekannte peruanische Pferderasse "Caballo peruano de paso" bestaunen und uns im dazugehörigen Restaurant mit einheimischer Küche verwöhnen lassen.
Noch etwa 100 km weiter nördlich auf der Panamerikana bis nach Ciudat del dios, der Stadt Gottes, führt unsere heutige Tagesetappe, bevor unser Weg wieder in die Anden geht. Nach insgesamt 295 km Fahrt erreichen wir Cajamarca, eine Stadt mit ca. 200.000 Einwohnern, die einst eine Residenz des Inkaherrschers Atahualpa war. Cajamarca liegt auf einer Höhe von 2.750 m.
Heute führt unsere Reise von den Anden zu den Wolkenkriegern im Amazonasgebiet. Auf einer Strecke von 240 Kilometern überwinden wir zwei Andenkämme, bevor wir Leymebamba erreichen. Besonders herausfordernd sind die Serpentinen hinunter nach Balsas, die an steilen Abhängen entlangführen und eine äußerst vorsichtige Fahrweise erfordern. Die spektakuläre Aussicht raubt uns förmlich den Atem und lädt zum Staunen ein. Unterwegs überqueren wir eine Brücke über den Río Marañón (1.737 km), der später in den Río Ucayali (1.460 km) und schließlich in den mächtigen Amazonas (6.400 km) mündet. Unser Tagesziel, das Dorf Leymebamba, liegt auf 2.210 Metern Höhe und beherbergt etwa 1.300 Einwohner.
Von Leymebamba setzen wir unsere Reise nach Tingo fort, wo der Aufstieg zur beeindruckenden Ruinenstadt Kuelap auf 2.900 Metern Höhe beginnt. Diese Festung der Wolkenkrieger, auch bekannt als Chachapoya, wurde zwischen 900 und 1400 n. Chr. erbaut und bot einst Platz für bis zu 2.000 Menschen. Nach der Erkundung dieser faszinierenden Stätte führt uns der Weg weiter nach Chachapoyas, der Hauptstadt der Region Amazonas. In der charmanten Stadt, die etwa 33.000 Einwohner zählt, endet unser heutiger Tag.
Heute führt uns die Reise in das kleine Dorf Cocachimba, das etwa 300 Einwohner zählt und nur 43 Kilometer von Chachapoyas entfernt liegt. Trotz der kurzen Strecke wird die Fahrt zu einem abenteuerlichen Erlebnis. Als Highlight erwartet uns dort der spektakuläre Blick auf den Gocta-Wasserfall, einen der höchsten Wasserfälle der Welt mit einer beeindruckenden Fallhöhe von 771 Metern.
Heute steht eine geführte Wanderung zum Gocta-Wasserfall auf dem Programm. Nach der Erkundung dieses Naturwunders haben wir Gelegenheit, uns am Pool zu entspannen und den grandiosen Ausblick auf den Wasserfall in vollen Zügen zu genießen. Nach den vielen Tagen unterwegs ist es eine willkommene Abwechslung, zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu tanken.
Heute steht die längste Etappe unserer Reise an – gut, dass wir uns gestern erholen konnten. Auf 415 Kilometern geht es vom Urwald bis an die Pazifikküste. Unser Ziel ist Chiclayo, die Hauptstadt der Region Lambayeque. Die Stadt mit ihren rund 300.000 Einwohnern wird liebevoll als die "Hauptstadt der Freundschaft" ("Capital de la Amistad") bezeichnet.
Unsere Reise führt uns erneut auf die Panamericana, die uns diesmal 205 Kilometer weiter südlich in das charmante Fischerdorf Huanchaco bringt – ein Ort, den wir gerne noch einmal besuchen. Den Abend lassen wir entspannt am Meer ausklingen, begleitet von einem traumhaften Sonnenuntergang, gegrilltem Fisch und einem erfrischenden Pisco Sour oder Chilcano.
Heute steht ein Besuch in Chan Chan auf dem Programm, der Hauptstadt des einstigen Chimú-Reiches. Die um 1300 entstandene Stadt erstreckt sich noch immer über beeindruckende 28 km² und gilt als eine der größten Städte ihrer Zeit auf dem südamerikanischen Kontinent. Ein faszinierender Einblick in die beeindruckende Architektur und Kultur dieser frühen Zivilisation erwartet uns.
Das Motorradabenteuer ruft uns wieder! Unsere Tour führt uns zurück in die Anden, mit dem Ziel Caraz, das wir nach einer abenteuerlichen Fahrt von 249 Kilometern erreichen. Zunächst gilt es jedoch, die berühmte Entenschlucht – oder „Cañón del Pato“ – zu durchqueren. Die Straße folgt zum Teil der alten Bahntrasse und führt uns durch 39 Tunnel sowie wilde Schluchten, die das Abenteuer noch intensiver machen.
Die nächsten zwei Tage führen uns über Schotterstraßen in den Nationalpark Huascaran. Der Park erstreckt sich über 3.400 km² und bietet imposante Panoramen, schneebedeckte Berge über 6.000 m, Gletscher und Bergseen. Im Nationalpark Huascaran befindet sich auch der gleichnamige Berg, der mit 6.768 m der höchste Berg Perus ist.
Wir übernachten in Chacas, das wir nach ca. 115 km spektakulärer Fahrt erreichen.
Von Chacas aus fahren wir über Carhuaz nach Huaraz, eine Strecke von 109 Kilometern. Auch diese Etappe hält atemberaubende Landschaften für uns bereit und führt uns durch Gebiete, die Heimat des Brillenbären und des majestätischen Andenkondors sind. Ein weiteres Highlight der Reise, das uns die Vielfalt der Anden näherbringt.
Nun nehmen wir Abschied von den Anden und fahren auf einer Strecke von 217 Kilometern an die Pazifikküste nach Barranco. Die Fahrt führt uns in eine ganz andere, aber ebenso faszinierende Landschaft, die den Übergang vom Hochgebirge zum Meer markiert.
Heute fahren wir mit den Motorrädern ca. 190 km zurück nach Lima. Im Gepäck: eine Motorradtasche voller Eindrücke und Erinnerungen.
Heute hast du den Tag frei und kannst Lima auf eigene Faust erkunden.
Es geht zurück an den Flughafen und ab über den großen Ozean in die Heimat.
Hinweis: Diese Reise ist eine Straßentour mit Offroadanteil von ca. 25%, Offroaderfahrung ist von Vorteil. Die Tour ist für sehr erfahrene Motorradfahrer.
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