Seit über 25 Jahren ist OVERCROSS® dein Reiseveranstalter für Motorradreisen, Offroad-Expeditionen und Abenteuerreisen auf 6 Kontinenten. Von der Sahara bis zu den Anden – wir bringen dich dorthin, wo das echte Abenteuer beginnt.
Inspiration und Tipps für Ihr nächstes Abenteuer
Die beste Reisezeit für die Serengeti hängt vom Monat ab, nicht von einem einzigen Fenster: Von Januar bis März kalben die Gnus im Süden bei Ndutu, ab April ziehen sie über die Mitte nach Westen, und zwischen Juli und Oktober überqueren sie im Norden den Mara-Fluss. Wer weiß, wo die Herde steht, plant die Safari danach.
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Die beste Reisezeit für Machu Picchu ist die Trockenzeit von Mai bis September, wenn Pfade fest und Pässe frei sind. Doch Wetter ist nur die halbe Antwort: Juli und August bringen die größten Besuchermassen, und die Höhe in Cusco und am Titicacasee fordert unabhängig vom Kalender ihren Tribut.
Weiterlesen →Die beste Reisezeit für Chile gibt es nicht als einzelnes Datum, denn das Land zieht sich über drei Klimazonen. Die Atacama-Wüste im Norden ist fast ganzjährig befahrbar, Zentralchile mit Santiago und den Weinbergen passt am besten im Frühling und Herbst, und Patagonien im Süden öffnet sich nur von November bis März.
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Wer zum ersten Mal mit dem Motorrad in den Himalaya fährt, übt Schotter und kauft Stollenreifen. Schwer macht die Reise aber die Luft: auf 5350 Metern bleibt die Hälfte des Sauerstoffs. Was das für Körper, Maschine und Tagesplanung bedeutet.</overview> <parameter name="content">[{"title": "Auf 5000 Metern zählt die Luft, nicht die Piste", "content": "<p>Wer zum ersten Mal mit dem Motorrad in den Himalaya fährt, bereitet sich meistens auf das Falsche vor. Er übt Schotter, kauft Stollenreifen und liest über Flussdurchfahrten. Alles davon ist richtig — nur ist es nicht das, was die Reise schwer macht. Schwer macht sie die Luft.</p><p>Auf dem Khardung La nördlich von Leh stehen rund 5350 Meter auf dem Schild. Dort oben enthält jeder Atemzug noch etwa die Hälfte des Sauerstoffs, den du auf Meereshöhe bekommst. Dein Körper merkt das sofort: der Puls steigt, der Schlaf wird flach, und eine Bewegung, die unten nichts kostet — das Motorrad auf den Hauptständer wuchten — lässt dich oben erst einmal eine Minute stehen und atmen.</p><p>Das ist der eigentliche Unterschied zwischen einer Alpentour und einer Motorradreise im Himalaya. Fahrerisch ist vieles davon machbar, auch für solide Straßenfahrer. Körperlich ist es eine Höhenreise, die zufällig auf zwei Rädern stattfindet.</p><img src=\"https://www.overcross.com/uploads/files/tours/1200/shankartours_himalayandream_2022-57.jpg\" alt=\"Motorräder auf einer Hochgebirgspiste in Ladakh\">"}, {"title": "Akklimatisierung: die Tage, die du nicht überspringen kannst", "content": "<p>Leh liegt auf 3500 Metern. Die meisten kommen mit dem Flugzeug aus Delhi — also von 200 auf 3500 Meter in gut einer Stunde. Wofür der Körper sonst Tage braucht, passiert hier während eines Frühstücks.</p><p>Deshalb beginnt jede ernst gemeinte Tour mit zwei Tagen, an denen fast nichts passiert: ankommen, viel trinken, leicht essen, kurze Spaziergänge, kein Alkohol, kein Motorrad. Diese zwei Tage fühlen sich wie verlorene Urlaubstage an. Sie sind der Grund, warum der Rest der Reise funktioniert.</p><p>Woran du merkst, dass es zu schnell geht: Kopfschmerzen, die nicht weggehen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schlaflosigkeit trotz Erschöpfung. Das ist die leichte Höhenkrankheit, und sie trifft Trainierte genauso wie Untrainierte — Kondition schützt hier niemanden.</p><p>Die Regel dagegen ist kurz und kennt keine Ausnahme: <strong>Bei Beschwerden steigst du nicht weiter auf.</strong> Werden sie stärker, gehst du runter, sofort und nicht erst am nächsten Morgen. Ein paar hundert Meter Abstieg wirken oft schon über Nacht. Wer Medikamente zur Vorbeugung erwägt, klärt das vor der Reise mit dem eigenen Arzt — nicht oben auf dem Pass mit dem Nebenmann.</p>"}, {"title": "Was die Höhe mit dem Motorrad macht", "content": "<p>Die dünne Luft trifft die Maschine genauso wie den Fahrer. Als Faustregel verliert ein Saugmotor pro 1000 Höhenmeter rund zehn Prozent Leistung. Auf einem 5000er bleibt also grob die Hälfte übrig, und das merkst du an jeder Kehre.</p><p>Praktisch heißt das: Du fährst oben einen Gang tiefer, als dein Gefühl sagt. Du lässt den Motor drehen, statt ihn im höheren Gang zu quälen. Und du planst kein Anfahren am Berg im zweiten Gang — was in den Alpen gerade noch geht, würgt dich hier ab und kostet dich die Kupplung.</p><p>Die klassischen Royal Enfields, mit denen im Norden Indiens der größte Teil der Touren fährt, kommen mit der Höhe erstaunlich gut zurecht — sie haben wenig Leistung, die sie verlieren könnten, und sie lassen sich mit einfachen Mitteln am Straßenrand wieder in Gang bringen. Genau deshalb sind sie dort das Arbeitstier geblieben und nicht die 200-PS-Reiseenduro.</p>"}, {"title": "Kälte, Sonne und das Wasser am Nachmittag", "content": "<p>Im Juli kann es in Leh mittags 28 Grad haben und auf dem Pass zwei Stunden später knapp über null. Das ist kein Wetterumschwung, das ist Normalbetrieb. Gefahren wird deshalb in Schichten, die sich im Fahren öffnen und schließen lassen, nicht in der einen perfekten Jacke.</p><p>Dazu kommt die Sonne. Auf 4000 Metern ist die UV-Belastung ungefähr doppelt so hoch wie am Meer, und die trockene Luft täuscht dich über das, was du schwitzt. Zwei bis drei Liter am Tag sind keine übertriebene Empfehlung, sondern die Untergrenze.</p><p>Und dann ist da das Wasser. Die Furten in Ladakh sind Schmelzwasser, und Schmelzwasser folgt der Sonne: morgens ein Rinnsal, am späten Nachmittag ein Bach, der dir bis über die Fußrasten geht. Deshalb wird dort früh losgefahren und früh angekommen. Wer um vier Uhr nachmittags noch vor einer Furt steht, hat den Tag falsch geplant — und das ist einer der Gründe, warum Etappen hier kürzer aussehen, als sie sind.</p><img src=\"https://www.overcross.com/uploads/files/tours/1200/shankartours_himalayandream_2022-96.jpg\" alt=\"Flussdurchfahrt mit dem Motorrad in Ladakh\">"}, {"title": "Was hier „Straße“ heißt", "content": "<p>Ein großer Teil der Strecken im indischen Himalaya wird von der Border Roads Organisation unterhalten, und ihre Schilder am Straßenrand sind berühmt dafür, dass sie in Reimen zur Vorsicht mahnen. Der Zustand dazwischen wechselt ohne Ankündigung: frischer Asphalt, dann 20 Kilometer Waschbrett, dann Gerll aus einem Hangrutsch vom Vortag.</p><p>Darauf brauchst du keine Renntechnik, aber drei Dinge: Blick weit nach vorn, ruhige Gasfhand und die Bereitschaft, im Stehen zu fahren, wenn es ruppig wird. Wer das aus einem Endurotraining mitbringt, hat auf der ganzen Reise mehr Reserve.</p><p>Der zweite Faktor ist der Verkehr. Militarkonvois haben Vorrang, Lastwagen fahren die Mitte, und an einspurigen Stellen gilt: Wer bergab fährt, weicht zur Bergseite aus. Das klingt nach Kleinigkeit und ist an einer Stelle mit 300 Metern Abbruch eine sehr grundsatzliche Entscheidung.</p>"}, {"title": "Wann du fährst — und mit wem", "content": "<p>Die Saison ist kurz. Die hohen Pässe sind ungefähr von Juni bis September offen; davor und danach entscheidet Schnee, nicht der Kalender. Wer die Anfahrt über Manali wählt, fährt zusätzlich durch die Monsunseite des Gebirges — Ladakh selbst liegt im Regenschatten und bleibt trocken, die Zufahrt nicht unbedingt.</p><p>Ob du das geführt oder allein machst, ist am Ende keine Stolzfrage, sondern eine Frage der Bergung. Auf 5000 Metern ist ein technischer Defekt kein Ärgernis, sondern ein Zeitproblem mit Kälte dahinter. Ein Begleitfahrzeug, ein Mechaniker und jemand, der die Abstiegswege kennt, verändern die Reise mehr als jedes Ausrüstungsteil.</p><p>Bei uns fährt genau dafür die <a href=\"https://www.overcross.com/motorradreisen/indien/himalaya-enduro\">Trans-Himalaya-Tour durch Ladakh und Zanskar</a> über 17 Tage mit eingebauten Akklimatisierungstagen. Wer es kürzer und trotzdem ganz nach oben will, findet auf der <a href=\"https://www.overcross.com/motorradreisen/asien/himalaya-abenteuer\">Umling-La-Tour</a> die höchste befahrbare Passstraße der Welt, und die <a href=\"https://www.overcross.com/motorradreisen/indien/himalaya-pur\">Tour über die höchsten Pässe</a> reiht sie in zwei Wochen aneinander.</p>"}]
Weiterlesen →Motorrad-Fahrverbote in den Alpen betreffen 2026 vor allem Tirol, Südtirol und Bayern: In Reutte und Imst dürfen Motorräder über 95 dB Standgeräusch vom 15. April bis 31. Oktober mehrere Passstraßen nicht befahren, am Grödner Joch wird eine Beschränkung für 2027 getestet. In den Westalpen fährst du weiter legal Schotter, wenn du die Sperrtage kennst.
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Die beste Reisezeit für Sansibar ist die Trockenzeit von Juni bis Oktober: 28 bis 30 Grad, 3 bis 5 Regentage im Monat und stetiger Wind. Eine zweite gute Phase liegt zwischen Mitte Dezember und Ende Februar, heißer und mit dem wärmsten Meer des Jahres. April und Mai sind Regenzeit.
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„Nach über 500.000 gefahrenen Kilometern durch Busch, Dschungel und Wüsten der Erde – von Motorradreisen durch Afrika bis zu 4x4-Expeditionen in Zentralasien – kann ich mich als Erlebnis-Millionär glücklich schätzen."
Joe Küster
Gründer & Reiseleiter bei Overcross – Ihr Spezialist für Motorrad- und Offroad-4x4-Reisen
Was mit einer einfachen Website und einer Handvoll mutiger Reisender begann, wurde schnell zur Leidenschaft: die ersten geführten Motorradreisen durch die Alpen, erste Offroad-Expeditionen in unwegsamem Gelände. Joe Küster packte selbst an, plante jede Route persönlich und bewies, dass echtes Abenteuer keine Kompromisse kennt.
Overcross wird offiziell als Reiseveranstalter gegründet – mit einem klaren Auftrag: geführte Motorradreisen, Offroad-4x4-Expeditionen und individuelle Abenteuerreisen auf höchstem Niveau. Kleine Gruppen, maximale Freiheit, null Massentourismus. Von Anfang an der Gegenentwurf zum gewöhnlichen Pauschalurlaub.
Das Portfolio wächst: Nordafrika öffnet seine Sanddünen für Overcross-Motorradtouren durch Marokko und die Sahara, Südamerika lädt zu 4x4-Offroad-Expeditionen durch Patagonien und die Anden ein. Jede neue Destination wird vom Team selbst erkundet – kein Reisebüro-Katalog, sondern gelebte Erfahrung.
Bei einer Tasse Kaffee fällt der Satz, der alles verändern wird: „Wir fahren durch ganz Afrika." Die Idee der Transafrika-Expedition ist geboren – ein Motorrad- und Offroad-Abenteuer über tausende Kilometer, durch Wüsten, Regenwälder und Hochebenen. Eine Vision, die Overcross für immer prägen wird.
Overcross setzt neue Maßstäbe: Zusammenarbeit mit lokalen Partnern vor Ort schafft authentische Reiseerlebnisse, die über bloßes Sightseeing hinausgehen. Lokale Guides, familiengeführte Unterkünfte, regionale Küche – Motorradreisen und 4x4-Touren, die Land und Menschen wirklich erleben lassen und nachhaltigen Tourismus fördern.
Overcross denkt Abenteuerreisen neu: spezialisierte Frauen-Only-Motorradtouren für selbstbestimmte Fahrerinnen, Foto-Expeditionen in atemberaubende Landschaften, kulinarische Offroad-Abenteuer, die Gaumenfreuden und Geländefahrten vereinen. Themenreisen, die zeigen: Motorrad- und 4x4-Reisen sind so individuell wie ihre Teilnehmer.
Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 3.000 Reisende vertrauen Overcross jedes Jahr ihr Abenteuer an. Hunderte 5-Sterne-Bewertungen, Wiederkehrer-Quoten weit über Branchenschnitt, Empfehlungen innerhalb der Motorrad- und Offroad-Community. Overcross ist kein Reiseveranstalter mehr – Overcross ist eine Bewegung.
Mit der Overcross Academy entsteht eine völlig neue Dimension: Wer selbst Motorrad- und Offroad-Touren leiten möchte, erhält hier eine professionelle Ausbildung zum zertifizierten Tourguide. Technik-Workshops für Geländefahrten, Navigations-Trainings, Erste-Hilfe in der Wildnis – Overcross gibt sein Wissen weiter und formt die nächste Generation von Abenteurern.