Die „Bolivien Motorradreise: Die Jesuitenmission mit dem Motorrad“ ist eine kompakte Motorradtour durch die atemberaubenden Tiefländer Boliviens (Chiquitania), die Fahrspaß mit Kultur und Naturerlebnissen vereint. Diese Tour wurde speziell für Fotografie-Liebhaber entwickelt, die unvergessliche Motive einfangen möchten. Der Schwierigkeitsgrad „Leicht“ macht sie ideal für Motorradfahrer, die wenig oder gar keine Erfahrung auf Schotterstraßen haben, aber auf der Suche nach aufregenden neuen Abenteuern sind. Eine Motorradtour auf den Spuren der Jesuitische Missionen!
Diese Tour ist perfekt für Motorradfahrer, die eine Abenteuerreise durch Bolivien suchen, insbesondere jene, die Fotografie und kulturelle Highlights schätzen. Der Schwierigkeitsgrad ist „Leicht“, ideal für Teilnehmer mit wenig bis keiner Erfahrung auf Schotterstraßen, die sich dennoch auf eine spannende Offroad-Bolivien-Tour wagen möchten. Die „Mission“-Tour führt zu den beeindruckenden, 300 Jahre alten Jesuitenmissionen, den einzigen noch erhaltenen in Südamerika. Diese sieben faszinierenden Missionskirchen, die seit 1991 auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste stehen, sind ein Highlight für jeden Kulturinteressierten. Höchster Fahrgipfel: 1.650m (Samaipata).
Neben den kulturellen Aspekten bietet die Region Chiquitania eine Vielzahl natürlicher Attraktionen, die sich perfekt in eine Motorradreise durch Bolivien integrieren lassen. Für Abenteurer zwischen 30 und 60 Jahren ist dies eine ideale Gelegenheit, Motorradurlaub in Bolivien zu erleben und dabei die landschaftlichen und historischen Highlights des Landes zu entdecken.
Eine Motorrad-Expedition in Südamerika ist immer ein besonderes Erlebnis. Mit unserem erfahrenen Tourguide wird auch diese Reise trotz der Herausforderungen vor Ort – wie Treibstoffknappheit oder unvorhersehbaren Änderungen – sicher und gut organisiert sein. Solche Expeditionen verbinden den Reiz eines Abenteuerurlaubs für Erwachsene mit der Möglichkeit, Boliviens atemberaubende Landschaften und reiche Kultur zu erleben. Flexibilität ist dabei der Schlüssel, um das Beste aus diesem Südamerika-Motorradabenteuer zu machen.
Der Besuch der archäologischen Stätte El Fuerte, einer alten Inka-Stadt, die um die größte Steinskulptur Amerikas entstanden ist, ist ein unvergessliches Erlebnis. Dieses UNESCO-Weltkulturerbe ist von einer faszinierenden Geschichte umgeben, mit Spekulationen, dass es einst ein Landefeld für Außerirdische war.
Die Besichtigung der ersten Jesuitenmissionskirche in San Javier und der beeindruckenden Kirchen in Concepcion und San Ignacio de Velasco bieten einen tiefen Einblick in die religiöse und kulturelle Geschichte der Region. Diese Missionen gehören zum Erbe der Jesuiten und sind von historischer Bedeutung.
Auf dieser Etappe fahren wir durch ländliche Gemeinden, vorbei an beeindruckenden Missionen wie der Kirche von San Rafael. Besonders spannend ist der optionale Ausflug zur abgelegenen Santa-Anna-Mission. Zudem erleben wir den Charme eines kleinen Dörfchens, wo Handwerkskunst und Tradition lebendig sind.
In Santiago de Chiquitos erwartet uns ein einzigartiges Panorama mit einem riesigen Felsen und dem Besuch des Heiligtums. Ein besonderes Highlight ist der entspannende Aufenthalt an den „Aguas Calientes“, einem heißen Fluss, in dem kleine Fische für eine wohltuende „Massage“ sorgen.
Der atemberaubende Ausblick vom Aussichtspunkt Cumbre de Santiago auf den Übergang zum Amazonasbecken und die mysteriösen phallischen Felsen ist ein unvergessliches Naturerlebnis.
Deine Motorradreise durch Bolivien zu den Jesuitenmissionen beginnt heute.. Wir holen dich am Flughafen von Santa Cruz/Bolivien ab und fahren dann in die kleine Stadt Samaipata (120 km, 2,5 Stunden). Dort checken wir in einem komfortablen Hotel ein und verbringen den Rest des Tages mit Entspannen und Entdecken. Falls dein Flug spät ankommt, musst du die Nacht in Santa Cruz verbringen. In diesem Fall wird der folgende Tag als Tag 1 gezählt.
Wir beginnen mit einer Einführung, in der wir mehr über das sichere Fahren, unsere Route, die örtlichen Verkehrsregeln und einander erfahren. Um uns an unsere Motorräder zu gewöhnen, fahren wir zur archäologischen Stätte „El Fuerte“. Diese alte Inka-Stadt, die sich um die viel ältere größte Steinskulptur Amerikas herum entwickelt hat, ist UNESCO-Weltkulturerbe. Manche glauben, es handele sich um ein altes Alien-Landefeld!
Früh am Morgen starten wir unsere Tour auf einer kurvenreichen Asphaltstraße in Richtung Santa Cruz. Nachdem wir den Verkehr hinter uns gelassen haben, überqueren wir den Rio Grande über eine riesige moderne Brücke, die parallel zur alten Eisenbahn-/Straßenbrücke von 1959 in Puerto Paila verläuft. Nach zwei Stunden entspannter Fahrt halten wir an, um die imposante Missionkirche von San Javier zu bewundern.
In San Javier besichtigen wir die erste Jesuitenmissionskirche mit einem Museum aus dem Jahr 1752, dann Concepcion, die Hauptstadt der Missionen, wo wir die majestätische Kirche besuchen. Nach dem Mittagessen fahren wir durch Bauerngemeinden und befahren eine besondere Schotterpiste, die zu einem mysteriösen schwarzen Felsen im Dschungel führt.
Nächster Halt ist die vollständig restaurierte Missionskirche in San Ignacio. Den Rest des Nachmittags können wir in einem nahegelegenen See schwimmen oder auf der Hauptplaza das lokale Leben beobachten.
Nach dem Frühstück beginnt der Schotterstraßen-Teil der Tour, und mit etwas Glück sehen wir einige Capybaras (große Nagetiere) auf unserem Weg ins kleine Dorf San Miguel, wo die Zeit gemächlicher vergeht. Wir besuchen eine Holzkunstwoerkstatt und natürlich die Missionskirche.
Das nächste Ziel auf unserer Route ist die beeindruckende Missionskirche von San Rafael, deren Inhalt seit 300 Jahren erhalten geblieben ist. Nach einem Fotostopp setzen wir unsere Reise zur versteckten Santa-Anna-Mission fort (optionaler Ausflug, abhängig von der Gruppenzustimmung). Zum Mittagessen halten wir in einer Gaststätte eines mennonitischen Religionszentrums. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Ziel: San José de Chiquitos. Ein Foto der Missionskirche ist ein Muss.
Am Morgen fahren wir auf der Schnellstraße Richtung Brasilien auf einer gut ausgebauten Asphaltstraße zum kleinen Dorf Chochis. Kein Ausflug wäre komplett ohne einen Blick auf den riesigen 180 m hohen Felsen, der einsam steht und die Landschaft dominiert. Nach einem kurzen Besuch des Heiligtums erreichen wir unser Hotel in Santiago de Chiquitos, die letzte Missionskirche der Tour. Diese letzte Kirche ist architektonisch anders als die anderen, aber ebenso spektakulär zu fotografieren.
Am Nachmittag fahren wir zu den „Aguas Calientes“, einem heißen Fluss mit magischen Kräften. Hier werden wir von hunderten kleinen Fischen angeknabbert, was viele Besucher als Massage empfinden.
Am Morgen fahren wir zum Aussichtspunkt Cumbre de Santiago. Hier eröffnet sich uns der scharfe Übergang ins Amazonasbecken, umgeben von geheimnisvollen phallischen Felsformationen – ein Panorama, das man nicht verpassen sollte. Nach dem Mittagessen kehren wir nach San José de Chiquitos zurück.
Wir fahren auf der Schnellstraße Richtung Brasilien zurück, überqueren den Rio Grande und steuern auf die Metropole Santa Cruz zu. Eine letzte besondere Fahrt erwartet uns: eine sehr schmale Hängebrücke. Vorsicht, sie schwingt! Auf einer kurvigen Bergstraße, begleitet von wunderbaren Erinnerungen und Erlebnissen, geht es zurück nach Samaipata. Der Pool des Hotels wartet bereits auf uns …
Spät am Morgen machen wir uns auf den Weg nach Santa Cruz, wo wir entspannt den Tag auf der Plaza verbringen und Souvenirs kaufen können. Am Abend genießen wir unser Abschiedsessen.
Es ist immer traurig, sich zu verabschieden. Doch wer weiß? Du wärst nicht der Erste, der wiederkommt..
Was unsere Bolivien-Tour auszeichnet:
Gerne geben wir dir noch mehr Infos, was unsere Bolivienreisen auszeichnet - sprich uns einfach an!