4x4-Expedition Peace

14 Tage | 1500+ km Offroad und Asphalt | Geschichte, Natur, Widerstand, und freie Fahrt für den Frieden

 

Hinweis zur Expedition Peace:
Diese Tour durch die Ukraine wird erst nach dem Ende des Krieges durchgeführt.
Wir haben alle Russland-Reisen eingestellt und uns bewusst entschieden, die Ukraine nach dem Krieg zu unterstützen. Diese Reise soll nicht nur ein Offroad-Abenteuer sein, sondern einen Beitrag zum Wiederaufbau leisten. Mit jedem Teilnehmer fördern wir den lokalen Tourismus, schaffen Einkommen für die Menschen vor Ort und bringen gezielt Hilfsgüter mit.


Erlebe eine intensive 4x4 Offroad Expedition Ukraine, bei der du das wahre Gesicht dieses faszinierenden Landes kennenlernst. Diese 14-tägige Ukraine Offroad Reise führt dich auf spektakulären Routen durch die Karpaten, historische Städte wie Lwiw und Kamjanez-Podilskyj sowie an Orte, die zu Symbolen des ukrainischen Widerstands wurden – Irpin, Butscha und Hostomel. Von den herausfordernden Pfaden der Karpaten Offroad Abenteuerreise bis zu den tief bewegenden Begegnungen in den Städten der Kyjiw-Region – dieses Erlebnis verändert deinen Blick auf Reisen und Abenteuer.


Begleitet wirst du von erfahrenen Guides, die dir nicht nur die besten Offroad Trails in der Ukraine zeigen, sondern auch Zugang zu authentischen Geschichten, Menschen und Orten verschaffen, die du auf keiner anderen Reise finden wirst.

                                              Expedition Peace: 

Wir fahren durch die Karpaten, Lwiw, Kamjanez-Podilskyj, wo Traditionen von Generation zu Generation weitergegeben werden, und dann weiter nach Irpin, Butscha und Hostomel, wo noch vor kurzem gekämpft wurde. Diese Orte sind Symbole des Widerstands und der Wiederherstellung geworden, und wir werden sie so sehen, wie sie wirklich sind – ohne Filter, ohne Übertreibungen, aber mit tiefstem Respekt.

Diese Tour ist perfekt für alle, die nicht nur ein Offroad-Abenteuer suchen, sondern auch die Gelegenheit nutzen möchten, eines der größten Länder Europas – die Ukraine – zu entdecken. Dich erwarten wechselnde Landschaften – von den wilden Berg- und Steppenpfaden der Karpaten bis hin zu historischen Städten und Regionen, die erst kürzlich von den Folgen des Krieges gezeichnet wurden.

Unsere Route führt uns durch Nationalparks, authentische Dörfer, mittelalterliche Festungen und moderne Städte. Wir werden gleichzeitig in zwei Zeitepochen reisen: in das mittelalterliche Erbe der Ukraine und in das Land der jüngsten und brutalsten Kriege Europas.

 

Malerischer Blick auf die ukrainischen Karpaten mit traditionellen Häusern und Holzzaun im Vordergrund.Blick auf die ukrainischen Karpaten.

 

Tag 1. Start der Expedition PEACE

Abfahrt aus Tübingen, erster Halt in Prag
Übernachtung: Hotel in Prag

Unsere 4x4 Offroad Reise beginnt in Deutschland. Die ersten Kilometer dieser besonderen Tour führen uns über asphaltierte Straßen, doch die Vorfreude auf das Abenteuer wächst mit jedem Kilometer. Von Tübingen aus passieren wir München und lassen die Alpenausläufer hinter uns. Am späten Nachmittag erreichen wir Prag – eine Stadt, die seit Jahrhunderten als Kreuzungspunkt europäischer Kulturen gilt.

 

Hier, in der goldenen Stadt, beziehen wir unser erstes Quartier. Beim gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen Prager Gasthaus lernen sich die Teilnehmer der 4x4 Tour kennen. Beim ersten Briefing werden wir auf die kommenden Tage vorbereitet und tauchen ein in die Philosophie dieser außergewöhnlichen Reise durch die Ukraine. Eine Tour, die uns weit über befestigte Straßen hinausführen wird – mitten ins Herz eines Landes, das sich im Wandel befindet.

 

Tag 2. Durch das Tor nach Osten

Mittelalterliches Zentrum Polens 
Übernachtung: Hotel in Krakau

Nach einem entspannten Frühstück in Prag beginnt die nächste Etappe unserer Offroad Reise. Unsere 4x4 Fahrzeuge rollen durch die weiten Ebenen Böhmens und Schlesiens – Asphaltstraßen wechseln sich mit ersten kurzen Abschnitten über unbefestigtes Gelände ab, eine Einstimmung auf das, was uns noch erwartet.

 

Am Nachmittag erreichen wir Krakau, das mittelalterliche Juwel Polens. Nach dem Einchecken nehmen wir uns Zeit für einen Spaziergang durch die historische Altstadt, über den Marktplatz und durch das jüdische Viertel Kazimierz. Am Abend lassen wir den Tag bei einem traditionellen Abendessen ausklingen und besprechen die kommenden Highlights unserer 4x4 Tour in die Ukraine.

Geländewagen im Zebra-Design unter bewölktem Himmel in unwegsamem Gelände.Ein Offroad-Fahrzeug mit Zebramuster steht in unwegsamem Gelände unter wolkigem Himmel.

 

Tag 3. Grenze zur Freiheit

Grenzüberquerung und erstes Eintauchen in die Ukraine
Übernachtung: Authentisches Hotel in Lwiw

Die 4x4 Offroad Reise startet nach dem Sonnenaufgang zur Ukraine. Unsere Geländewagen Tour wird zur Offroad Expedition im übertragenen Sinne, denn hier verlassen wir das gewohnte Mitteleuropa und tauchen in eine andere kulturelle Sphäre ein. Hinter Przemysl öffnet sich die Landschaft. Weite Felder, alte Dörfer und erste Hinweise auf die sowjetische Geschichte säumen unseren Weg.Am Nachmittag erreichen wir Lwiw – eine Stadt, die wie keine andere für die Verschmelzung von Okzident und Orient steht. Der Abend führt uns in das Restaurant Kryjivka, dessen Eingang nur Eingeweihte finden. Das Interieur erinnert an ein Partisanen-Versteck, die Geschichten an diesem Ort spiegeln den Freiheitskampf der Ukraine wider. Ein passender Abschluss eines besonderen Tages unserer Reise durch ein wechselvolles Gelände.

Tag 4. Lwiw – Stadt der Löwen und Legenden

Altstadt, Restaurant „Kryjivka“, Aussichtspunkte
Übernachtung: Hotel in Lwiw

Der heutige Tag ist ganz der Erkundung von Lwiw gewidmet. Unsere Reise führt uns durch die gepflasterten Straßen der Altstadt, vorbei an historischen Gebäuden und versteckten Innenhöfen. Wir besuchen den Lytschakiwski-Friedhof, auf dem viele bedeutende Persönlichkeiten der Ukraine ruhen, und bestaunen das prächtige Opernhaus von Lwiw, eines der schönsten in Europa.

 

Neben architektonischen Highlights werden wir auch die besondere Kaffee- und Bierkultur der Stadt entdecken. Am Abend genießen wir die Atmosphäre im Restaurant „Kryjivka“, bevor wir am nächsten Tag unsere Tour in Richtung Karpaten fortsetzen.

 

Historische Straße in Lwiw, gesäumt von prächtigen Gebäuden und Kopfsteinpflaster.
Historische Straße in Lwiw mit eleganten Fassaden und Kopfsteinpflaster.

 

Tag 5. Einstieg ins Gelände

Offroad beginnt! Bergpässe und Felsenfestung
Übernachtung: Camping in den Karpaten

Mit den ersten Sonnenstrahlen verlassen wir Lwiw und lassen das urbane Leben hinter uns. Die Straße wird schmaler, die Landschaft rauer. Bald schon endet der Asphalt, und unsere Offroad Tour nimmt ihren wahren Anfang. Die Motorräder werden auf die Probe gestellt, als wir steile Pisten erklimmen, durch schlammige Senken fahren und Flüsse durchqueren. Jeder Kilometer unserer Reise fordert Konzentration und Präzision im Gelände.

Unser Ziel ist die Felsenfestung Tustan. Einst als Grenzposten errichtet, zeugen die Ruinen von der strategischen Bedeutung dieses Ortes. Wir schlagen unser erstes Camp unter freiem Himmel inmitten der Karpaten auf – mitten im Gelände, unter den Sternen.

 

Offroad-Abenteuer: Toyota-Fahrzeuge meistern schlammiges Gelände in den ukrainischen Karpaten.
4x4-Fahrzeuge überwinden schlammige Waldstrecke in den ukrainischen Karpaten.

 

Tag 6. Das blaue Auge der Karpaten

 Das größte Bergsee der Ukraine
Übernachtung: Wildcamping am See

Der sechste Tag unserer Tour führt uns tiefer in die Karpaten. Unsere Motorräder winden sich über alte Forstwege, durchzogen von Wurzeln und ausgewaschen vom Regen. Die Route verlangt Fingerspitzengefühl und sicheren Umgang mit dem Motorrad im Gelände. Hier zeigt sich, warum diese Reise nichts für Anfänger ist. Am Nachmittag erreichen wir den Synewyr-See, das „blaue Auge der Karpaten“. Eingebettet zwischen steilen Berghängen, umgeben von dichten Wäldern, wirkt dieser Ort beinahe mystisch. Unser Camp bauen wir direkt am Ufer auf, kochen am offenen Feuer und lauschen den Geschichten eines lokalen Rangers, der uns mehr über die Legenden und die Bedeutung dieses besonderen Ortes erzählt.

 

Tag 7. Huzulenland – Leben in Traditionen

 Authentisches Bergdorf, das von der Zeit unberührt scheint
Übernachtung: Traditionelle Huzulen-Holzhütte

Nach einer kalten Nacht im Hochland setzen wir unsere Reise fort. Die Strecke führt uns weiter durchs wilde Gelände der Karpaten nach Kolotschawa, ein Dorf, das auch „das Dorf der zehn Museen“ genannt wird. Hier betreten wir die Welt der Huzulen, eines alten Bergvolkes, das trotz Globalisierung seine Traditionen bewahrt hat.Die Stunden vergehen bei Gesprächen mit den Bewohnern, beim Probieren von selbstgebrautem Horilka und beim Erlernen alter Handwerkstechniken. Wer möchte, bricht am Nachmittag zu einer zusätzlichen Offroad-Tour in das Umland auf. Der Rest genießt die Gastfreundschaft unserer Gastgeber. Der Abend endet mit Musik und dem Geschmack von frisch gebackenem Brot.

 

4x4-Fahrzeuge vor rustikalen Holzhütten in den ukrainischen Karpaten.4x4-Fahrzeuge vor Holzhütten in den ukrainischen Karpaten.

 

Tag 8. Auf dem Dach der Ukraine

Hochgebirgsseen, alpine Landschaften, herausfordernde Offroad-Pässe
Übernachtung: Wildcamping auf 1.500+ m Höhe

Heute steht einer der anspruchsvollsten, aber auch spektakulärsten Abschnitte unserer Offroad Reise an. Wir erklimmen das Swydowez-Gebirge, das als eine der atemberaubendsten Hochgebirgslandschaften Osteuropas gilt. Unsere Tour führt uns über steinige Pisten, durch enge Pfade und immer wieder quer durchs raue Gelände der ukrainischen Karpaten.Wir erreichen den versteckten Dohiazka-See, ein hochalpines Gewässer, das von majestätischen Berggipfeln umgeben ist. Hier schlagen wir unser Camp in einer Höhe von über 1.500 m auf und genießen die Ruhe und Abgeschiedenheit dieses einmaligen Ortes.

 

Offroad-Fahrt durch die ukrainischen Karpaten auf einem steinigen BergpfadOffroad-Fahrt durch die ukrainischen Karpaten auf einem steinigen Bergpfad.

 

Tag 9. Worochta – Brücken zwischen den Welten

Historische Eisenbahnbrücken und der Weg zum höchsten Berg der Ukraine
Übernachtung: Gemütliche Berghütte in Worochta

Der neunte Tag unserer Reise bringt uns zurück in die Zivilisation. Nach einer langen Abfahrt durch das abwechslungsreiche Gelände der Karpaten erreichen wir Worochta. Die alten Viadukte, Relikte aus der Habsburger Zeit, überspannen das Tal und erzählen von einer anderen Zeit.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann den lokalen Markt besuchen oder sich auf den Weg zur Howerla machen, dem höchsten Gipfel der Ukraine – ein optionaler Ausflug für all jene, die die Tour auf zwei Beinen fortsetzen wollen.

 

Tag 10. Bastionen an der Dnister-Schlucht

Mittelalterliche Burgen und spektakuläre Schluchten 
Übernachtung: Hotel in Kamjanez-Podilskyj

Am zehnten Tag unserer Offroad Reise tauchen wir tief in die mittelalterliche Geschichte der Ukraine ein. Die heutige Etappe der Tour führt uns aus den Bergen in das Herz Podoliens – eine Region, die durch ihre Festungen und landschaftliche Schönheit beeindruckt. Unsere Fahrt verläuft zunächst entspannt, doch schon bald warten neue Herausforderungen im Gelände.

Wir erreichen die monumentale Festung von Kamjanez-Podilskyj, die sich auf einem Felsplateau über der Schlucht des Flusses Smotrytsch erhebt. Die Mauern erzählen Geschichten von Belagerungen und Kämpfen, von wechselnder Herrschaft und Freiheit. Beim Spaziergang entlang der Bastionen lassen wir die Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Ortes auf uns wirken.

Unsere 4x4 Tour führt uns anschließend entlang der Dnister-Schlucht weiter zur Chotyn-Festung, einer der ältesten und mächtigsten Burgen Osteuropas. Auf kurvigen Landstraßen und unbefestigten Wegen erleben wir dabei ein weiteres Mal die Vielfalt des ukrainischen Geländes.

 

Am Abend lassen wir diesen besonderen Tag in Kamjanez-Podilskyj ausklingen – einer Stadt, in der sich die Spuren der Vergangenheit mit dem modernen Leben vermischen. Ein Tag, der zeigt, wie faszinierend diese Reise ist: eine Kombination aus Geschichte, Natur und Offroad-Abenteuer.

 Tag 11-12. Kyjiw – eine Stadt, die nicht gefallen ist

Legendäre Hauptstadt, Geschichte in jeder Straße
Übernachtung: Hotel in Kyjiw

Nach Tagen intensiver Offroad-Etappen und abgelegener Karpatenlandschaften erreichen wir Kyjiw, die Hauptstadt der Ukraine. Schon bei der Einfahrt in die Stadt mit unseren 4x4 Geländewagen wird klar: Kyjiw ist keine gewöhnliche Metropole. Diese Stadt lebt, kämpft und erfindet sich immer wieder neu – und wir sind mittendrin in dieser besonderen Geländewagenreise.

Unsere Fahrzeuge rollen am Ufer des Dnipro entlang, vorbei an Denkmälern und moderner Architektur, während die goldenen Kuppeln der Kathedralen in der Sonne glänzen. Die ersten Stunden in Kyjiw widmen wir dem historischen Zentrum. Wir besuchen den Majdan Nesaleschnosti, den Unabhängigkeitsplatz, an dem die dramatischen Ereignisse der Maidan-Revolution begannen. An den Gedenkstätten für die „Himmlische Hundertschaft“ halten wir inne – ein Moment des Gedenkens und des Respekts.

Am zweiten Tag unserer 4x4 Offroad Reise tauchen wir noch tiefer in die Geschichte der Stadt ein: Wir besichtigen die berühmte Kyjiw-Petschersk-Lawra, das Höhlenkloster, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In seinen unterirdischen Gängen herrscht eine andächtige Stille, die uns die Spiritualität und jahrhundertealte Geschichte spüren lässt. Von den Aussichtspunkten aus genießen wir den Blick über die Skyline von Kyjiw und den mächtigen Dnipro.

Doch diese Stadt zeigt uns auch ihre Wunden. Mit unseren Geländewagen fahren wir in die Außenbezirke – Swjatoschyn, Trojeschtschyna und andere Vororte, die während der Belagerung Kyjiws schwer umkämpft waren. Zerstörte Gebäude, Einschusslöcher in Fassaden, Mahnmale für Gefallene – Spuren der jüngsten Vergangenheit, die uns eindringlich an die Härte des Krieges erinnern. Am Abend lassen wir die Eindrücke bei einem gemeinsamen Abendessen in Podil oder bei einem Spaziergang entlang des Flusses nachwirken. Kyjiw bleibt im Gedächtnis – als Stadt der Helden, der Geschichte und des Überlebens. Ein bedeutender Abschnitt unserer 4x4 Offroad Expedition Peace, der uns nachdenklich, aber inspiriert zurücklässt.

 

Blick auf das Unabhängigkeitsdenkmal in Kiew vor dem Panorama der Innenstadt.Blick auf das Unabhängigkeitsdenkmal in Kiew vor dem Panorama der Innenstadt. (Foto by: Flickr)

 

Tag 13. Irpin, Butscha, Hostomel – Narben des Widerstands

Ehemalige Kampfzonen, zerstörte Stadtviertel, Gedenkstätten  
Übernachtung: Hotel

Der dreizehnte Tag unserer 4x4 Offroad Reise führt uns zu den Orten, die zum weltweiten Symbol des ukrainischen Widerstands geworden sind. Wir besuchen die zerstörten, aber inzwischen wiederaufgebauten Städte Irpin, Butscha und Hostomel, hören die Geschichten der Einheimischen und erleben hautnah, wie sich die Ukraine aus den Ruinen erhebt.

Irpin – Die Stadt des Widerstands

Irpin wurde im 19. Jahrhundert gegründet und war einst eine beschauliche und grüne Vorstadt von Kyjiw, bekannt für ihre Erholungsgebiete. Doch 2022 rückte Irpin ins Zentrum der Weltöffentlichkeit. Während der russischen Invasion war die Stadt eine der Hauptkampfzonen. Massive Zerstörungen prägten das Stadtbild, aber auch der unerschütterliche Widerstand der Bewohner. Besonders die Irpin-Brücke, die gesprengt wurde, um den Vormarsch der russischen Truppen zu stoppen, ist zum Symbol geworden.

Wir fahren mit unserer 4x4 Expedition entlang der ehemaligen Frontlinien, passieren zerstörte Gebäude, leerstehende Wohnblocks und Gedenkstätten. Es bleibt genug Zeit, mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen und ihre bewegenden Geschichten zu hören.

Butscha – Ort der Tragödie und des Gedenkens

Unsere Offroad Tour bringt uns weiter nach Butscha, einer kleinen Stadt, die durch eines der schwersten Kriegsverbrechen unserer Zeit traurige Berühmtheit erlangte. Einst ein friedlicher Vorort Kyjiws, wurde Butscha zum Ort einer Tragödie. Nach dem Abzug der russischen Truppen im März 2022 wurden hunderte ermordete Zivilisten entdeckt – Bilder, die die Welt erschütterten.

Wir halten an der Kirche St. Andreas, wo ein Massengrab entdeckt wurde, und legen eine Gedenkminute ein. Danach fahren wir weiter durch zerstörte Straßen in Richtung Hostomel.

Hostomel – Der Flughafen der Hoffnung

Unsere letzte Station an diesem Tag ist Hostomel, bekannt für seinen internationalen Flughafen Antonow. In den ersten Kriegstagen wurde der Flughafen zum Schauplatz schwerer Kämpfe. Hier wurde das größte Frachtflugzeug der Welt, die legendäre Antonow An-225 „Mriya“, zerstört – ein Symbol für den Verlust, aber auch für den Wiederaufbau der Ukraine.

 

Wir kehren in ein lokales Restaurant ein, wo wir bei Borschtsch und Wareniki die Erlebnisse des Tages reflektieren und die Kraft und Würde der Menschen, denen wir begegnet sind, spürbar werden lassen. Dieser Tag hinterlässt tiefe Eindrücke – ein Moment der Menschlichkeit und Erinnerung innerhalb unserer 4x4 Offroad Expedition Peace.

 

Verwüstete Stadt in der Ukraine mit zerbombten Gebäuden und Trümmern auf der Straße.Verwüstete Stadt in der Ukraine mit zerbombten Gebäuden. (Foto by: Marco Verch)

 

Tag 14. Letzte Etappe - Heimkehr im Ukrainischen Dorf

Unser letzter Tag der 4x4 Offroad Reise durch die Ukraine führt uns ins „Ukrainische Dorf“, einen traditionellen Ethnokomplex nahe Kyjiw. Nach zwei intensiven Wochen im Gelände, durch die wilden Karpaten, historische Städte und die zerstörten Vororte der Hauptstadt, ist dies der passende Ort, um innezuhalten und die Eindrücke dieser außergewöhnlichen Geländewagentour zu verarbeiten.

Inmitten alter Holzhäuser, Scheunen und Werkstätten tauchen wir noch einmal in die ukrainische Kultur ein. Das Ukrainische Dorf ist mehr als nur ein Freilichtmuseum – es ist ein lebendiger Ort, an dem Traditionen gepflegt und weitergegeben werden. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern unserer 4x4 Expedition nehmen wir an Handwerksvorführungen teil, versuchen uns im Brotbacken und entdecken die Feinheiten des ukrainischen Kunsthandwerks.

Der Nachmittag gehört ganz dem gemeinsamen Abschluss. Bei einem traditionellen Festessen im Freien – mit Borschtsch, Wareniki und Livemusik – lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren. Jeder von uns teilt die Erlebnisse, die Begegnungen und die Herausforderungen, die diese Offroad Tour so besonders gemacht haben. Zwischen Lachen und nachdenklichen Momenten spüren wir, wie sehr uns diese Reise verbunden hat.

Unsere 4x4 Offroad Peace Expedition war mehr als nur eine Geländewagentour – sie war eine Begegnung mit einer Nation im Wandel. Ein würdiger Abschluss einer Reise, die uns verändert hat.

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Ein Glas Bier am flackernden Lagerfeuer in der Abenddämmerung.Ein Glas Bier am flackernden Lagerfeuer in der Nacht. 

 

14 Tage 4x4 Offroad-Reise in der Ukraine

Höhepunkte der Tour:

  • Geländewagenreise on und OFFRAD, von, mit, und für Ukrainer auf der 4x4 Friedens- Expedition
  • Lwiw – alte Gassen, gepflasterte Plätze und Restaurants in mittelalterlichen Kellern. Eine Stadt, in der Europa auf den Osten trifft
  • Karpaten – spektakuläre Pässe, wilde Wälder, alpine Seen und Übernachtungen unter dem Sternenhimmel.
  • Kamjanez-Podilskyj und Chotyn – mächtige Festungen, die Belagerungen von Türken, Tataren und Kosaken überstanden haben.
  • Dnister-Canyon – Serpentinen, Aussichten aus der Vogelperspektive, steile Klippen über dem Fluss.
  • Zentralukraine, Kyjiw-Region: Regionen, in denen die Spuren des Krieges noch frisch sind, aber gleichzeitig das Leben aktiv wiederaufgebaut wird
  • Irpin, Butscha, Hostomel – Städte, die die Besatzung überstanden, sich wieder aufgebaut und zu Symbolen des Widerstands wurden
  • Kyjiw – goldene Kuppeln, breite Boulevards und Orte, die die Geschichte der Ukraine verändert haben.
  • Gesamtlänge: 1500+ km Offroad, 500+ km Asphalt
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel – Fahrerfahrung im Gelände erforderlich
  • Westliche Ukraine: traditionell, mit malerischen Bergstraßen, Huzulendörfern, Handwerksmärkten und mittelalterlichen Burgen.
ab £1,767.42
14 | 20
für Fortgeschrittene
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